Romy Schneider: Er kehrte lieber zur schwangeren Mutter seiner Kinder zurück

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© charles biasini@Getty Images
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Romy Schneiders Liebesleben war ebenso leidenschaftlich wie tragisch, geprägt von intensiven Beziehungen und Affären, die oft im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit standen. Wir werfen heute einen Blick auf die Männer, die ihr Herz erobert haben.

ROMY SCHNEIDERS IKONISCHE LOOKS

Romy Schneiders bewegtes Leben war geprägt von intensiven Beziehungen mit einigen der bekanntesten Männer ihrer Zeit. Ihre Partnerschaften spiegelten sowohl persönliche als auch berufliche Herausforderungen wider. Mit Schauspielkollege Karlheinz Böhm war sie übrigens nie zusammen; dafür haben andere berühmte Männer ihr Leben durchaus geprägt.

Romy Schneiders leidenschaftliche Beziehung mit Alain Delon

Romy Schneider und Alain Delon, der in seinem Leben nur einmal geheiratet hatte, lernten sich 1958 bei den Dreharbeiten zu dem Film Christine kennen. Die junge, damals bereits erfolgreiche Schauspielerin aus Deutschland und der aufstrebende französische Schauspieler fühlten sich sofort zueinander hingezogen. Ihre Verbindung entwickelte sich rasch zu einer leidenschaftlichen Liebesbeziehung, die sowohl ihre Karrieren als auch ihr Privatleben tief beeinflusste.

Die Beziehung zwischen Romy und Alain war oft stürmisch und intensiv. Beide waren starke Persönlichkeiten, die in der Öffentlichkeit viel Aufmerksamkeit erhielten, was zusätzlichen Druck auf ihre Partnerschaft ausübte. Sie lebten in Paris zusammen und genossen das Leben im Rampenlicht, doch es gab auch viele Konflikte, die ihre Beziehung belasteten. Ihre unterschiedlichen Hintergründe und Ambitionen führten immer wieder zu Spannungen, die sich schließlich nicht mehr überbrücken ließen.

1963 trennte sich das Paar, und Delon verließ Romy abrupt, indem er ihr nur einen Abschiedsbrief hinterließ. Er ging nach Italien, um seine Karriere weiter voranzutreiben, während Romy tief verletzt zurückblieb. Die Trennung war für sie ein schwerer Schlag, den sie lange Zeit nicht überwinden konnte. Trotz dieser schwierigen Trennung blieben Romy Schneider und Alain Delon ein Leben lang verbunden und hatten weiterhin eine besondere, wenn auch komplizierte, Beziehung. Delon bewahrte nach Schneiders Tod sogar ein ganz besonderes Erinnerungsstück auf und hat laut Le Figaro gesagt, dass Romy Schneider seine große Liebe gewesen sein soll.

Eine intensive Zeit mit Harrey Meyen

Romy Schneider lernte den deutschen Regisseur und Schauspieler Harry Meyen 1965 kennen, und bald darauf entwickelte sich eine Beziehung zwischen den beiden. 1966 heirateten sie, und Romy zog nach Berlin, um mit Harry ein gemeinsames Leben aufzubauen. Die Ehe schien zunächst stabil und glücklich, und 1967 kam ihr gemeinsamer Sohn David Christopher zur Welt, der für Romy eine Quelle großen Glücks war.

Doch die Beziehung zwischen Romy und Harry war nicht frei von Herausforderungen. Harry Meyen hatte mit eigenen Dämonen zu kämpfen, insbesondere mit psychischen Problemen, die sich zunehmend auf die Ehe auswirkten (laut WDR litt er lange an Depressionen). Romy, die in dieser Zeit ihre internationale Karriere vorantrieb, hatte ebenfalls mit dem Druck und den Erwartungen der Filmindustrie zu kämpfen. Die Distanz, die durch ihre beruflichen Verpflichtungen entstand, belastete die Ehe zusätzlich. Romys wachsender Erfolg in der Schauspielwelt stand oft im Kontrast zu Harrys persönlichem und beruflichem Abstieg, was zu Spannungen führte.

Schließlich trennte sich das Paar 1973 und ließ sich 1975 scheiden. Die Scheidung hinterließ Romy emotional erschöpft, doch sie behielt das Sorgerecht für ihren Sohn David, der mit 14 Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt (beim Klettern auf einen Metallzaun wird seine Schlagader durchtrennt). Die Ehe mit Harry Meyen war ein wichtiger, aber auch schwieriger Abschnitt in Romys Leben, der sowohl glückliche Momente als auch tiefe Krisen umfasste. Harry Meyen nahm sich 1979 das Leben, was Romy schwer erschütterte und das Kapitel ihrer Ehe endgültig und tragisch abschloss.

Jean-Louis Trintignant: Er kehrt zu seiner Partnerin zurück

Die Beziehung zwischen Romy Schneider und Jean-Louis Trintignant entwickelte sich laut Télé-Loiris im Jahr 1973 während der Dreharbeiten zu dem Film Le Train. Beide waren zu dieser Zeit bereits bekannte und gefeierte Schauspieler, was sie sofort miteinander verband. Ihre Romanze war jedoch von kurzer Dauer und blieb weitgehend im Verborgenen, da beide zu dieser Zeit in anderen Beziehungen verstrickt waren:

Die Beziehung war geprägt von einer intensiven, aber flüchtigen Leidenschaft. Romy fand in Trintignant für kurze Zeit eine neue emotionale Verbindung. Trintignant selbst war ebenfalls in einer komplexen Phase seines Lebens, was dazu führte, dass ihre Beziehung nie wirklich die Tiefe oder Stabilität erlangte, die für eine dauerhafte Partnerschaft notwendig gewesen wäre.

Nach nur wenigen Monaten trennten sich ihre Wege wieder, und beide widmeten sich ihren Karrieren und anderen Beziehungen. Obwohl ihre Beziehung kurzlebig war, hinterließ sie dennoch Spuren in ihren Leben und Karrieren, da sie sich sowohl beruflich als auch persönlich gegenseitig beeinflussten. Trintignant und Schneider behielten eine professionelle Achtung füreinander, doch ihre Beziehung blieb ein kurzes Kapitel in Romys bewegtem Liebesleben. Télé-Loisirs schreibt über die tragische Liebe:

Am Ende dieser dreimonatigen Beziehung zog es der Schauspieler vor, seine Ehe mit der zu diesem Zeitpunkt schwangeren Mutter seiner Kinder zu bewahren, obwohl die Chemie zwischen ihm und seiner Geliebten stimmte.

Daniel Biasini, der Vater ihrer Tochter Sarah

Nach der Scheidung von Harry Meyen fand Romy Schneider 1974 in Daniel Biasini, ihrem damaligen Privatsekretär, eine neue Liebe. Biasini, ein französischer Journalist und Drehbuchautor, stand Romy in einer Zeit zur Seite, die von beruflichen Herausforderungen und persönlichen Krisen geprägt war. Ihre Beziehung entwickelte sich schnell, und 1975 heirateten sie. Romy war dankbar für die Unterstützung und Stabilität, die Daniel ihr bot, besonders nach den schwierigen Jahren mit Meyen.

Die Ehe mit Daniel Biasini war jedoch nicht frei von Schwierigkeiten. Obwohl Romy 1977 ihre Tochter Sarah Magdalena zur Welt brachte, blieben die Spannungen in ihrer Ehe nicht aus. Romys ständige berufliche Verpflichtungen und ihre anhaltenden emotionalen Wunden aus der Vergangenheit belasteten die Beziehung. Auch Daniel, der sich immer mehr als Manager ihrer Karriere verstand, wurde zunehmend in den Strudel von Romys intensiver Lebensweise und den Erwartungen der Öffentlichkeit hineingezogen.

Die Ehe zerbrach schließlich 1981, und das Paar ließ sich scheiden. Trotz der Trennung blieben Romy und Daniel in Kontakt, vor allem wegen ihrer gemeinsamen Tochter Sarah. Die Beziehung mit Biasini war für Romy eine Mischung aus Unterstützung und Belastung, die zwar wichtige und glückliche Momente hervorbrachte, letztlich jedoch den Druck und die Spannungen nicht überstand, die sowohl ihre Karriere als auch ihr persönliches Leben prägten.

Laurent Pétin: Romy Schneiders letzte Beziehung

Romy Schneiders Beziehung zu Laurent Pétin entwickelte sich in den letzten Jahren ihres Lebens und war von großer Bedeutung für sie. Laurent Pétin, ein französischer Filmproduzent, trat in Romys Leben zu einer Zeit, als sie sowohl persönlich als auch beruflich eine schwere Phase durchmachte. Nach den intensiven und oft turbulenten Beziehungen, die Romy zuvor erlebt hatte, bot Pétin ihr eine Art Stabilität und Geborgenheit, die sie dringend benötigte.

Die Beziehung zwischen Romy und Laurent war geprägt von gegenseitigem Respekt und einer tiefen emotionalen Verbindung. Pétin unterstützte Romy in einer Zeit, in der sie sich gesundheitlich und emotional zunehmend schwächer fühlte. Er war nicht nur ihr Partner, sondern auch ein Vertrauter, der ihr half, die schwierigen Herausforderungen des Lebens zu bewältigen. Die beiden teilten eine ruhige und weniger öffentlichkeitswirksame Beziehung, die Romy in diesen letzten Jahren Halt gab.

Obwohl ihre Beziehung nicht durch eine Heirat formalisiert wurde, war Laurent Pétin bis zu Romys Tod 1982 eine zentrale Figur in ihrem Leben. Er war an ihrer Seite, als sie ihre letzten Tage verbrachte, und spielte eine entscheidende Rolle in ihrem privaten Umfeld. Die Beziehung zu Pétin war eine der wenigen, die Romy in einer Zeit des großen persönlichen und beruflichen Drucks eine gewisse Ruhe und Sicherheit bot.

Romy Schneider: Kurze Liebschaften

Romy Schneider hatte Anfang der 1960er Jahre eine kurze, aber leidenschaftliche Affäre mit dem deutschen Schauspieler Horst Buchholz, die während ihrer frühen Filmkarrieren aufblühte, jedoch nicht von Dauer war. Ihre Verbindung zu Bruno Ganz, einem renommierten Schweizer Schauspieler, war ebenfalls von kurzer Dauer und blieb weitgehend im Hintergrund, ohne größere Spuren in ihrem Leben oder ihrer Karriere zu hinterlassen. Beide Beziehungen waren eher flüchtige Episoden in Romys turbulenter Liebesgeschichte.

Romy Schneiders Liebesleben war geprägt von intensiven und oft stürmischen Beziehungen, die sowohl ihre persönliche als auch ihre berufliche Entwicklung beeinflussten. Als eine der gefeiertsten Schauspielerinnen ihrer Zeit war sie immer im Rampenlicht, was auch ihre Partnerschaften stark beeinflusste. Romy suchte in ihren Beziehungen oft nach Stabilität und emotionaler Geborgenheit, doch der Druck ihres beruflichen Erfolgs und ihre eigenen inneren Kämpfe führten dazu, dass viele dieser Verbindungen von Spannungen und Herausforderungen geprägt waren.

Trotz der Höhen und Tiefen ihrer romantischen Beziehungen hinterließ jeder ihrer Partner Spuren in ihrem Leben. Romys Liebesleben spiegelte ihre komplexe Persönlichkeit wider: eine Mischung aus Leidenschaft, Unsicherheit und dem ständigen Streben nach echter Verbundenheit. Diese Beziehungen waren nicht nur prägende Kapitel in ihrem Leben, sondern auch Ausdruck ihrer tiefen Sehnsüchte und ihrer unermüdlichen Suche nach Liebe und Anerkennung.

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Verwendete Quellen:

Le Figaro: 55 ans après leur histoire, Alain Delon pense toujours à Romy Schneider

WDR: 31. August 1924 - Geburtstag von Harry Meyen

Télé-Loisirs: “Un imbécile” : les regrets de Jean-Louis Trintignant sur son histoire avec Romy Schneider, alors qu’il était en couple avec Nadine Trintignant

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