Marius Borg Høiby: Keine finanzielle Unterstützung von seiner Familie
Marius Borg Høiby steht aktuell vor einem echten Stresstest vor Gericht – und das komplett ohne Hilfe von Mama Prinzessin Mette-Marit oder Stiefvater Prinz Haakon. Rund 1,9 Millionen Kronen Schadenersatz könnten im schlimmsten Fall auf ihn zukommen. Hat er genug Rückhalt oder muss er tatsächlich alleine durch diese Krise gehen?
Die Schlagzeilen in Norwegen werden seit Wochen vom Gerichtsprozess um Marius Borg Høiby dominiert. Der 29-Jährige ist mit satten 40 Anklagepunkten konfrontiert, darunter Forderungen nach Schadenersatz und Schmerzensgeld der Nebenkläger. Am 3. Februar begann der Prozessmarathon – nach sieben Wochen neigte sich das Verfahren mit den Abschlussplädoyers am 19. März dem Ende zu. Nun heißt es warten: Das Urteil wird Anfang Juni 2026 erwartet.
Keine Millionenhilfe durch die royale Familie
Ein besonders pikanter Punkt: Finanziell kann oder will die Familie hier offenbar nicht eingreifen.
„Es ist so, dass zunächst die öffentliche Hand die Zahlungen übernimmt und es anschließend gegebenenfalls zu einem Regress kommt“, erklärte Verteidigerin Ellen Holager Andenæs laut dagbladet.no.
Das heißt: Zunächst springt der Staat ein, Marius müsste das Geld aber womöglich später an die Kasse zurückzahlen – mit seinen eigenen Mitteln, versteht sich. Bei möglichen Schadenersatzsummen von etwa 170.000 Euro ist das alles andere als eine Kleinigkeit.
Zwischen harten Anträgen und Hoffnung auf Freispruch
Die Fronten im Gerichtssaal könnten kaum härter aufeinanderprallen. Während die Staatsanwaltschaft auf eine Verurteilung bei satten 39 von 40 Anklagepunkten drängt und eine Gesamtstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten fordert, kämpft das Verteidiger-Duo Ellen Holager Andenæs und Petar Sekulic für einen Freispruch bei 15 Punkten. Für die Taten, die Marius selbst einräumt, sieht die Verteidigung eine Haft von anderthalb Jahren als angemessen an – sollte das Gericht jedoch in allen Punkten zur Verurteilung kommen, plädiert sie für maximal fünf bis sechs Jahre im Gefängnis.
Wie geht es mit Marius Borg Høiby weiter?
Für Marius selbst heißt es: Durchhalten und hoffen, dass nicht das Schlimmste eintritt. Die Aussicht, sowohl für seinen eigenen Unterhalt als auch für saftige Regressforderungen geradezustehen, dürfte dem 29-Jährigen den Schlaf rauben. Die royale Familie hält sich offiziell zurück, Insider oder Support-Gesten sucht man bislang vergeblich. Wer weiß, ob das Urteil im Juni vielleicht doch eine Überraschung bereithält?
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Verwendete Quelle:
Marius Borg Høiby: Keine finanzielle Unterstützung von seiner Familie | GALA.de