„Papa“ bleibt Daniel Radcliffe – warum sein Sohn nichts von Harry Potter wissen soll

„Papa“ bleibt Daniel Radcliffe – warum sein Sohn nichts von Harry Potter wissen soll
© @ ldanielradcliffe
„Papa“ bleibt Daniel Radcliffe – warum sein Sohn nichts von Harry Potter wissen soll

Daniel Radcliffe überrascht mit einem ungewöhnlichen Familiengeheimnis: Sein Sohn soll nichts von seiner berühmtesten Rolle erfahren. Was steckt hinter dieser Entscheidung, und wie reagiert der Schauspieler auf die neue „Harry Potter“-Generation?

Diese Schauspieler haben Millionen verprasst

In Hollywood gibt es wenig, was Fans nicht über Daniel Radcliffe zu wissen glauben. Immerhin hat der Brite mit den „Harry Potter“-Filmen eine ganze Generation ins Kino gelockt. Doch zu Hause spielt Radcliffe einfach den „Papa“ – und diesen Status möchte er um jeden Preis schützen. Während der nächste große Hogwarts-Zauber schon am Set entsteht, bleibt die Zauberlehrlings-Geschichte in seinem Wohnzimmer ein gut gehütetes Geheimnis. Radcliffe, 36, und seine Partnerin Erin Darke halten ihren zweijährigen Sohn bewusst fern von den eigenen Leinwandabenteuern. Dem Nachwuchs soll der Zauber von Hogwarts erhalten bleiben, ohne dass dabei der berühmte Vater im Vordergrund steht.

Radcliffe erklärt mit Nachdruck, dass er für seinen Sohn nicht mehr als einfach „Papa“ sein möchte. „Papa“, so Radcliffe im Gespräch, sei das Einzige, was für den 2-Jährigen zählen solle. Dass sein Vater zur Ikone einer ganzen Generation wurde, bleibt im Alltag weit weg.

„Solange ich für meinen Sohn einfach nur ‚Papa‘ bleibe, ist alles gut“, betont er.

Neue Serie, neue Generation – ein „cooler“ Neuanfang für Radcliffe

Die Hexen- und Zaubererwelt erlebt momentan einen Neustart: Unter der Federführung von Warner Bros. Discovery entsteht eine Serienadaption der ikonischen Bücher von J.K. Rowling. Die Idee diesmal: Sieben Staffeln, jede widmet sich einem der Romane ganz detailliert. Die Hauptrolle übernimmt nicht Daniel Radcliffe, sondern Dominic McLaughlin – und der ist gerade mal elf Jahre alt.

Für Radcliffe eine Erleichterung und, wie er sagt: „cool“. Die neue Serienversion bedeutet für Radcliffe sichtliche Entlastung. „Es ist cool“, zitiert SpotOnNews den Schauspieler wörtlich. Und auf den Vergleich mit anderen großen Kinocharakteren angesprochen, betont er: „verrückt“ sei es, Harry Potter so wie Spider-Man oder Sherlock Holmes neu zu besetzen.

In einem Auftritt bei der „Late Show with Stephen Colbert“ hielt er zudem fest, dass ihm dieser Generationswechsel bei Harry Potter „sehr gelegen“ komme. Für Radcliffe ist es „verrückt“, wie ein Franchise wächst und zum Spielball immer neuer Interpretationen wird. Als die neue Serie offiziell angekündigt wurde, empfand Radcliffe das als logischen nächsten Schritt. Mit elf Jahren den Staffelstab an Dominic McLaughlin weiterzugeben, erscheint ihm folgerichtig – und „cool“.

Wenn „Papa“ nicht auf dem DVD-Cover erkannt wird

Besonders skurril wird Radcliffes Situation immer dann, wenn Privates auf Öffentliches trifft. Im Interview mit der New York Times erzählte er, wie sein Sohn auf einen Harry-Potter-DVD-Schuber auf der Küchentheke starrte – und ihn einfach nicht erkannte. „Mein Sohn hat mich nicht erkannt, als das alte DVD-Cover auf dem Küchentisch lag.“ Das beschreibt Radcliffe als Beweis dafür, dass sein Plan funktioniert.

„Ich möchte, dass mein Kind eine eigene Beziehung zu den Geschichten von Hogwarts aufbauen kann, ohne immer an mich als den Darsteller denken zu müssen“, führt Radcliffe aus.

Dass der Junge mit der Narbe für ihn einfach „Papa“ bleibt, ist für den Schauspieler ein großes Geschenk. Auch seine Partnerin Erin Darke sieht darin eine Möglichkeit, ihrem Sohn unvoreingenommen die Welt der Magie zu eröffnen.

Über seinen Umgang mit dem neuen Hauptdarsteller spricht Radcliffe offen. Im November 2025, kurz nach Drehstart der neuen Serie, berichtete er bei „Good Morning America“, Dominic McLaughlin schon eine persönliche Nachricht geschickt zu haben:

„Ich habe Dominic geschrieben, dass er diese Erfahrung genießen, sich Zeit nehmen und sie einfach aufnehmen soll. Ich wollte ihn einfach nur umarmen“, so Radcliffe.

Hinter den Kulissen: Der neue Harry Potter steht schon fest

Mehr als zwei Jahrzehnte nach seinem eigenen Casting übergibt Daniel Radcliffe symbolisch den Zauberstab. Noch steht kein Starttermin für die Serie fest, doch die Dreharbeiten laufen bereits, und die Erwartungen der Fans sind hoch. Der Plan, jedes Harry-Potter-Buch als eigene Staffel zu verfilmen, verspricht einen viel detailreicheren Zugang zu J.K. Rowlings Vorlage als in den bisherigen Kinofilmen.

Neben Dominic McLaughlin als Titelheld kommen zahlreiche neue Gesichter ins Ensemble. Warner Bros. Discovery arbeitet seit Monaten unter hohem Aufwand an den aufwendigen Sets. Insider berichten von aufwendigen Vorbereitungen, um Atmosphäre und Magie des Buchuniversums einzufangen. Dabei sollen erstmals viele Nebenstränge und Originaldialoge der Romane den Raum bekommen, den die Kinofilme ihnen manchmal vorenthalten mussten.

Radcliffe wird die Serie aufmerksam verfolgen, sieht ihre Umsetzung aber als wichtigen Schritt für das Franchise:

„Es ist verrückt, jetzt zuzuschauen, wie jemand anderes Harry verkörpert“, sagt er.

Die Distanz zum Set – diesmal auf der Zuschauerbank – erlaubt es ihm, sich auf sein Leben als Vater zu konzentrieren.

Persönliche Folgen und Öffnung für neue Fans

Der Generationenwechsel in Hogwarts bietet nicht nur künstlerische Frische, sondern auch familiäre Vorteile. Während Radcliffe weiterhin öffentlich mit seiner berühmten Vergangenheit in Verbindung gebracht wird, bleibt er zu Hause der Mann, der Gutenachtgeschichten vorliest.

Durch das neue Serienformat werden bestehende Fans die Bücher noch einmal neu erleben – viele erstmals gemeinsam mit ihren Kindern. Für Radcliffe geht so ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Seine eigene Geschichte tritt zugunsten der Fantasie und Vorstellungskraft des Nachwuchses in den Hintergrund. Die neue Serie, noch ohne offiziellen Starttermin, wird von der Community mit Spannung erwartet.

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Quelle: Daniel Radcliffe: Diese Rolle soll sein Sohn nicht kennen