Umfrage zeigt: Briten fordern weniger Geld für die Royals © @theroyalfamily
Veröffentlicht am 11/05/2026 um 12:45 von der Redaktion

Umfrage zeigt: Briten fordern weniger Geld für die Royals

Das britische Königshaus steht mal wieder im Fokus: Eine Mehrheit der Briten hat genug – zumindest wenn es ums Geld für die königliche Familie geht. Hintergrund ist ein deutlicher Wunsch nach Veränderung, der jetzt mit neuen Zahlen ganz offiziell belegt wird. Was bedeutet das für König Charles III, der inzwischen 77 Jahre alt ist, und seine Familie?

Der Druck auf das Königshaus ist enorm. Laut einer aktuellen Umfrage, die von der britischen Zeitung The Mirror durchgeführt wurde, sprechen sich satte 54 Prozent der wahlberechtigten Briten dafür aus, den sogenannten "Sovereign Grant" zu kürzen – das Staatsgeld, das die Royals jährlich bekommen.

Worum geht's beim Sovereign Grant?

Der Sovereign Grant ist quasi das Haushaltsgeld der Royals. Er finanziert alles, was für die offiziellen Aufgaben des Königshauses notwendig ist: Personal, Reisen, Instandhaltung der Paläste und den gesamten königlichen Betrieb. Seit 2011 regelt der „Sovereign Grant Act“ – unter der Federführung des damaligen Finanzministers George Osborne eingeführt – die Bedingungen. Der Betrag basiert normalerweise auf 15 Prozent der Gewinne des Crown Estate. Im Schnitt sind das sonst etwa 50 Millionen Euro im Jahr.

Satte Summen, klare Forderungen: Die Briten wollen sparen

Im Jahr 2026 sind es allerdings nicht mehr 50 Millionen Euro, sondern stolze 137,9 Millionen Euro, die über den Sovereign Grant an die Royals fließen. Schon 2025 lag die Summe bei 132,1 Millionen Euro – das macht in gerade einmal zwei Jahren eine Steigerung um insgesamt satte 45,8 Millionen Euro. Kein Wunder, dass viele Steuerzahler stutzig werden. Laut The Mirror wünschen sich viele eine Kürzung.

Der Sprecher des britischen Finanzministeriums gibt sich diplomatisch:

„Die nächste Überprüfung des Sovereign Grant findet in diesem Jahr statt. Es wird sicherstellen, dass es auf einem angemessenen Niveau festgelegt wird.“

Dabei sind der Premierminister, der Chancellor of the Exchequer und der Finanzmanager der königlichen Familie direkt in die Entscheidung über die Höhe des Zuschusses eingebunden. Bisher liegt allerdings noch kein konkreter Termin für eine endgültige Entscheidung vor.

Königshaus, Klatsch und Spannungen innerhalb der Familie

Abseits der Finanzen bleibt es um das britische Königshaus turbulent. In den Medien wird über eine angebliche „Affäre“ von Sarah Ferguson mit dem Musiker P. Diddy spekuliert. Zudem zeigt der familiäre Streit keine Anzeichen einer Versöhnung: Bei einem jüngsten USA-Besuch hat König Charles III bewusst das Treffen mit seinem Sohn Prinz Harry vermieden. Die Spannungen zwischen den Familienmitgliedern bleiben damit ein ernstes Thema, das immer wieder für Schlagzeilen sorgt.

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