„Für mich gibt es nichts, was mir mehr Angst macht“ – Wie Tom Kaulitz sich seiner größten Furcht stellt

„Für mich gibt es nichts, was mir mehr Angst macht“ – Wie Tom Kaulitz sich seiner größten Furcht stellt
© Kevin Mazur@Getty Images
„Für mich gibt es nichts, was mir mehr Angst macht“ – Wie Tom Kaulitz sich seiner größten Furcht stellt

In den vergangenen Wochen spricht Tom Kaulitz so offen wie selten über Verlust, Angst und das Unausweichliche. Nach dem plötzlichen Tod eines engen Freundes teilt der Musiker im Podcast mit seinem Bruder Bill, wie sehr ihn diese Erfahrung erschüttert.

Hier sind 20 Fun Facts über Bill und Tom Kaulitz

Stell dir vor, das Leben nimmt dir ganz plötzlich einen Menschen, der dir nahestand. Genau das hat Tom Kaulitz erlebt. In einer Phase voller schwerer Nachrichten trifft ihn der Verlust besonders hart – nicht nur ein Freund stirbt völlig unerwartet, sondern auch weitere traurige Ereignisse erschüttern sein enges Umfeld. Im Podcast „Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood“, den er gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Bill moderiert, findet Tom nun Worte für eine Angst, die viele kennen – und doch selten so direkt ausgesprochen wird.

Plötzlicher Verlust: „völlig out of the blue“

Tom Kaulitz ist 36, erfolgreicher Musiker und – wie er offenbart – gerade ziemlich verletzlich. Der unerwartete Tod eines sehr guten Freundes trifft ihn „völlig out of the blue“ und wirbelt sein Gefühlsleben ordentlich durcheinander. Fast zeitgleich muss Tom erfahren, dass ein weiterer Freund mit Herzproblemen auf der Intensivstation liegt. Als ob das noch nicht genug wäre, verstirbt auch jemand aus seinem größeren Bekanntenkreis. Für Tom ist das nicht einfach nur Traurigkeit:

„Das ist so eine ganz merkwürdige Angst, die mich dann richtig umgibt. Weil man dann merkt, wie schnell das geht und wie ... für immer das ist.“

Das Bewusstsein, dass das Leben von jetzt auf gleich vorbei sein kann, löst bei ihm Panikattacken aus – eine Erfahrung, die sich viele wohl zu gut vorstellen können.

Zwischen Panik und Akzeptanz: Zwei Brüder, zwei Perspektiven

Nach all den Schicksalsschlägen stellt sich Tom die große Frage:

„Ist es vielleicht auch das Alter, wo es jetzt losgeht, dass Freunde und Bekannte sterben?“

Tief verunsichert beschreibt er im Podcast seine Sorge, mit 36 Jahren bereits in der Lebensphase zu sein, in der Verluste zum Alltag werden. Angst und Sinnlosigkeit, das ist die Mischung, die ihn nachts wachhält:

„Wenn ich darüber nachdenke, macht nichts mehr Sinn.“

Während Tom sich in düsteren Gedanken verliert, bleibt sein Bruder Bill gefasster. Er sagt:

„weil das so endgültig ist und man das ja eh nicht beeinflussen kann.“

Für Bill ist die Unkontrollierbarkeit der Situation Grund, sich weniger von der Angst leiten zu lassen – eine Sichtweise, die ihn im Gegensatz zu Tom ruhiger schlafen lässt.

Zwillinge, die sich gegenseitig den Rücken stärken

Auch wenn Tom und Bill unterschiedlich auf den Tod reagieren, sind sie in dieser Phase füreinander da. Gerade jetzt, wo Tom von Sorgen und Panik gepackt wird, ist der Austausch mit seinem Bruder ein Lichtblick. Bill motiviert dazu, den Moment zu genießen und das Leben nicht zu sehr von Angst bestimmen zu lassen. Ob Tom diese Haltung schon annehmen kann? Die nächsten Folgen werden zeigen, wie er mit seiner „ganz merkwürdigen Angst“ weiter umgeht – und ob daraus vielleicht sogar neue Stärke entsteht.

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Verwendete Quelle:

Tom Kaulitz: Schwere Zeit & Angst vor dem Tod nach traurigem Verlust